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Natur

"Ach, noch nie enttäuschte die Natur
Eines Menschen Herz, das ihr vertraute.
Glaub mir: Wunder über Wunder schaute,
Wer getreulich folgte ihrer Spur.

Nimmt Natur gefangen Herz und Sinn,
Wird sie uns die Freude daran schenken,
Ihrer Schönheit, ihrer Stille nachzudenken.
Habsucht, Gier - sie fallen vor ihr hin

Unsrer Tage graues Einerlei
Hat die Macht längst über uns verloren.
Fester Glaube ist in uns geboren,
Dass die ganze Welt voll Segen sei."

Edith Holden


"Was lehrst du uns, Natur, wenn wir dich fragen,
Wenn wir dich fragen, was uns Menschen fehlt?
Dann lehrst du uns, was auch der Wind erzählt.
Die laute Welt, sie kann es nicht ertragen,
Dass langer Atem erst das Werk beseelt.
Wenn Arbeit und Gelassenheit sich finden,
Dann kehrt die Ruhe der Vollendung ein,
Und Hast und Unrast werden arm und klein.

Lass doch die Lärmer leeren Wahn verkünden,
Lass sie mit sich und allem uneins sein -
Natur geht ihre Wege ohne Bangen,
Unendlich leis und sicher ist ihr Schritt,
Und wenn wir lauschen, teilt sie sich uns mit.

Ja, sie wird bleiben, wenn wir längst gegangen."

Matthew Arnold


"Auf Felsen sitzen, über Fluten träumen,
Still sich ergehn auf schatt'gem Waldespfad,
In nie von Menschen noch beherrschten Räumen,
Die selten nie ein Sterblicher betrat,
Erklimmen einsam des Gebirges Grat
Mit wilden Herden, die nicht Ställe brauchen,
Am Abgrund stehn, am schäum'gen Wasserbad,
Das ist nicht Einsamkeit, das heißt, sich tauchen
In die Natur, die Seel in ihre Seele hauchen."

Byron

"O fändest du den Schlüssel zur Natur!
Verstellt, entstellt, bar ihrer Schönheit Glanz
Muss sie dem Intellekt erscheinen,
Der mordend nur ihr Sinn entreißen kann.

O schließ die Akten solcher Wissenschaft!
Empfangen sollst du, nicht sezieren,
Bring dein lebendig schlagend Herz ins Spiel,
Sieh mit den Augen dieses Herzens!"

Wordworth


Ich trinke Sonnenstrahlen,
Ich trinke Mondenschein,
Aus glänzenden Pokalen
Schenk ich mir Sterne ein.

Ich trinke Winterfarben,
Die dort so klar gemischt
Aus windzerwühlten Garben
Das ewige Meer auftischt.

Ich trinke Wellenschäume,
Die vor dem Winde fliehn
Und Schatten nackter Bäume,
Die hügelaufwäts ziehn.

Dann tanzen Licht und Schatten
Und Wolken, Farben, Luft
Und wiegen sich und gatten
Sich in der Seele Gruft.

Konrad Sandkühler

Torsten Falz
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14165 Berlin-Zehlendorf

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